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Smartphones - Unsere mobilen Begleiter im Alltag & Berufsleben

Smartphones sind aus unserem Leben schon längst nicht mehr wegzudenken. Sie gehören zu den Alltagsgegenständen, die wir am häufigsten verwenden. Egal, ob wir damit telefonieren, Fotos schießen, im Internet surfen, Musik hören, Nachrichten checken, die nächste Route planen oder unsere gelaufenen Kilometer tracken - das Smartphone ist immer dabei und erleichtert uns in vielen Situationen den Alltag. Doch durch welchen Eigenschaften zeichnet sich ein Smartphone aus und welche Kaufkriterien gilt es zu beachten?

Design - für jeden Geschmack der passende Look

Der erste Eindruck zählt! Das trifft auch auf das Smartphone zu. Da wir es immer und überall mit dabeihaben und öffentlich nutzen, ist es inzwischen gewissermaßen zum Lifestyle-Objekt geworden. Für viele spielt daher neben der technischen Ausstattung auch ein ansprechendes Design eine wichtige Rolle. Deshalb sind Smartphones in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen erhältlich. Während Handys früher vorwiegend aus Kunststoff gefertigt wurden, so kommen heute vermehrt Materialien wie Stahl, Aluminium oder Glas zum Einsatz, die dem jeweiligen Phone einen besonders edlen Look verleihen. Ein Smartphone Unibody-Gehäuse wird dabei vollständig aus einem einzigen Block gefräst. Erster Anbieter dieser Bauform war HTC. Aber auch Handys aus Kunststoff können schön aussehen und haben dabei einen großen Vorteil: sie sind in der Regel schön leicht. Die überwiegende Mehrzahl der Hersteller bietet seine Smartphones in unterschiedlichen Farbvarianten an, sodass jeder seine favorisierte Farbe auswählen kann. Individuell anpassen kann man sie schließlich auch noch mit einer Handyhülle, die das Handy nicht nur optisch aufwertet, sondern ihm auch noch Schutz vor Brüchen und Kratzern bietet.

Formfaktor - der Trend geht eindeutig hin zum randlosen Display

In den letzten Jahren konnten zwei Design-Trends ausgemacht werden: die Displays werden immer größer und die Displayränder immer schmaler. Durch diese Optimierung der Display-Gehäuse-Relation bieten die Smartphones eine große Anzeigefläche und sind dennoch verhältnismäßig kompakt. Vorreiter war hier Samsung mit seinem Infinity Display. In diesem Zusammenhang führte Apple beim iPhone X auch die sogenannte Notch ein, eine kleine Displayaussparung um die Sensorik im oberen Bereich des Telefons. Durch dieses vielfach kopierte Design-Element gelang es Apple das Display-Gehäuse-Verhältnis weiterhin zu optimieren. Auch das Displayformat befindet sich im Wandel. Statt dem klassischen 16:9 Breitbildformat, werden immer mehr Displays mit beispielsweise 19.5:9 Format produziert, wie beispielsweise das aktuelle iPhone 16 Pro oder iPhone 16 Pro Max. Aufgrund ihrer länglichen Form bieten diese vor allem beim Betrachten von Websites eine verbesserte Übersicht. Kleinere Smartphones bieten den Vorteil, dass sie noch gut in die Hosentasche passen und sie sich auch mit nur einer Hand gut bedienen lassen.

Display - das Prunkstück eines jeden Smartphones

Das Display ist das Prunkstück eines jeden Smartphones und zieht sofort die Blicke auf sich. Es ist ein wahrer Augenschmaus, Fotos, Videos und Websites auf einem farblich brillanten und kristallklaren Display zu betrachten. Doch welche Eigenschaften zeichnen ein brillantes Display aus? Die Qualität des Displays hängt von der eingesetzten Paneltechnologie, der Auflösung, der Helligkeit sowie vom Kontrastverhältnis ab. Zu den gängigen Paneltechnologien zählen IPS, LCD und (O)LED. Als führender Hersteller im Bereich der AMOLED Displaytechnologie gilt Samsung. Diese stromsparenden Displays punkten mit einer besonders lebhaften Farbdarstellung und einen 100 prozentigen Schwarzwert. IPS Panels geben Farben hingegen häufig etwas kühler aber auch realistischer wieder und weisen eine exzellente Blickwinkelstabilität und gute Weißwerte auf. Je größer das Display ausfällt, desto höher sollte auch dessen Auflösung sein. Erst eine angemessen hohe Displayauflösung gewährleistet eine scharfe Darstellung. Hier kann man sich grob am Retina-Richtwert von Apple orientieren. Ab einer Pixeldichte von 300 ppi (pixel per inch, Pixel pro Zoll) erkennt das menschliche Auge in der Regel keine einzelnen Bildpunkte mehr und das Bild wirkt schön scharf. Damit das Smartphone-Display auch im Freien einwandfrei abgelesen werden kann, sollte es möglichst hell sein. Die Helligkeit wird in cd/m² (Candela pro Quadratmeter) angegeben. Je höher dieser Wert ist, desto heller scheint das Display. Um ein Smartphone Display auch noch im prallen Sonnenlicht ablesen zu können, sollte es rund 500 cm/m² hell sein.

Performance - welche Komponenten sind für dein Handy entscheidend?

Wie bei beim Computer bestimmen auch beim Smartphone die internen Komponenten über dessen Leistungsfähigkeit. Eine besonders wichtige Rolle spielen hierbei Prozessor und Arbeitsspeicher. Die bekanntesten und leistungsstärksten Prozessoren kommen aus dem Hause Huawei (Kirin), Samsung (Exynos) und Qualcomm (Snapdragon). Die Leistungsfähigkeit einer Smartphone-CPU wird dabei durch die Anzahl der Rechenkerne (Cores) und deren Taktrate bestimmt. Neben dem Prozessor trägt ebenso der Arbeitsspeicher (RAM) maßgeblich zur Performance bei. Für weniger anspruchsvolle Nutzer sollten zwei bis drei Gigabyte den Mindeststandard darstellen. Damit wird eine weitestgehend flüssige Navigation durch Betriebssystem und Apps sichergestellt. Wer allerdings auch Spiele spielt, anspruchsvolle Anwendungen nutzt und Multitasking auf die Spitze treibt, der benötigt auch schnell schon einmal vier bis fünf Gigabyte RAM. Falls du gerne am Handy zockst, solltest du darüber hinaus die integrierte Grafikeinheit des Smartphones berücksichtigen. In den meisten leistungsstarken Smartphones kommen Mali oder Adreno Grafikbeschleuniger zum Einsatz. Je nachdem, wie du dein Smartphone nutzen möchtest, kommen also unterschiedliche starke Hardwarekonfigurationen infrage. Bereits mit günstigen Modellen unter 200 Euro kannst du die meisten Anwendungen problemlos ausführen - perfekt für Einsteiger und Standard-Nutzer. Die teuren Flaggschiff-Smartphones mit High-End-Technik eignen sich hingegen optimal für Zocker und für Enthusiasten.

Kamera - mehr als "Schnappschuss-Qualität"

Schon längst hat das Smartphone bei einigen Nutzern die Digitalkamera abgelöst, denn die Technik der Smartphone-Kameras hat sich im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Für viele gehört die Kamera zu den wichtigsten Komponenten und Kaufkriterien eines Smartphones. Während sich die Hersteller noch vor einigen Jahren einen Wettkampf lieferte, wer die Kamera mit den meisten Megapixeln in einem Smartphone verbaut, werden die Qualitätsmerkmale einer Smartphone-Kamera heute weitaus differenzierter betrachtet. Neben der Anzahl der Megapixel, die über die Bildschärfe und das Detailreichtum der Aufnahmen entscheiden können, sind ebenso die Größe und Art des Bildsensors, die Blende, der Bildstabilisator und Autofokus sowie die Auslösegeschwindigkeit von Bedeutung. Ein großer und qualitativ hochwertiger Bildsensor und eine große Blendenöffnung sorgen dafür, dass auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen rauscharme und helle Bilder mit vielen Details aufgenommen werden können. Der Bildstabilisator verhindert ein Verwackeln der Aufnahmen, was vor allem beim Filmen zum Tragen kommt. Ein zuverlässig arbeitender Autofokus stellt das Bild nahtlos auf jede Entfernung in kürzester Zeit scharf. Um auch schnell bewegliche Objekte gut einfangen zu können ist auch eine geringe Auslöseverzögerung wichtig. Darüber hinaus finden vermehrt Features wie Dual- oder Triple-Kameras mit optischem Zoom und/oder Weitwinkelobjektiven, Bokeh-Effekte, Portrait-Modus sowie Zeitraffer- und Superzeitlupeaufnahme Anklang beim Kunden.

Akku - lange Laufzeiten und schnelles Laden

Display, Performance und Kamera eines Smartphones können noch so gut sein, doch wenn der Akku schon nach kürzester Zeit schlappmacht, wird die Nutzung stark eingeschränkt. Das andauernde Suchen nach der nächsten Steckdose und das kontinuierliche Kramen nach der (durchaus sinnvollen) Powerbank kann dann ganz schön nervig sein. Deshalb solltest du beim Smartphone-Kauf unbedingt auch die Akkuleistung berücksichtigen. Dabei kannst du dich grob an den Richtwerten der Hersteller hinsichtlich der Akkulaufzeit in Stunden orientieren. Ein weiterer Anhaltspunkt, der Rückschlüsse auf die Power des Akkus zulässt, ist die Akkukapazität. Diese wird in mAh (Milliamperestunden) angegeben. Je höher dieser Wert ausfällt, desto länger hält der Akku tendenziell durch. Beinahe ebenso wichtig wie eine gute Akkulaufzeit ist zwischen eine Schnellladefunktion (Fast Charging) geworden. Anstatt das Handy über Nacht an der Steckdose hängen lassen zu müssen, ist der Akku dank Fast Charging bereits unter zwei Stunden wieder vollständig mit Strom betankt. Häufig reichen dabei nur wenige Minuten Ladezeit für weitere Stunden der Nutzung aus. Ein guter Akku sollte also hohe Laufzeiten bieten und sich gleichzeitig wieder aufladen lassen.

Sensoren bieten clevere Zusatzfunktionen

In modernen Smartphones ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Sensoren verbaut. Zur Standardausstattung sollte ein Helligkeitssensor zur automatischen Anpassung der Displayhelligkeit, ein GPS-Empfänger für die Navigation und zum Tracken von Fitness-Aktivitäten sowie ein Beschleunigungs- und Rotationssensor (Gyroskop) für die Erkennung von Bewegungen des Smartphones. Ein elektromagnetischer Sensor registriert, ob eine Schutzhülle mit integriertem Magnet geöffnet oder geschlossen wird und schaltet dementsprechend das Display an oder aus. Spezielle Sensoren für die Gesichtserkennung oder für die Registrierung eines Fingerabdrucks bieten eine komfortable Möglichkeit, um das Smartphone schnell und einfach zu entsperren. Einige Smartphones bieten sogar einen Pulssensor oder ein Barometer zum Messen des Luftdrucks.

Betriebssystem: Android oder iOS?

Im Smartphone-Bereich hat man (neben nischigeren Betriebssystemen) vor allem die Auswahl zwischen Android oder iOS. Einige Smartphones nutzen noch Windows Phone, das jedoch nicht mehr unterstützt und weiterentwickelt wird. Das offene Betriebssystem Android von Google dominiert den Markt und wird auf der überwiegenden Mehrzahl der Smartphones genutzt, wie beispielsweise von Google Pixel oder auch Samsung Galaxy Handys. Android bietet vielerlei Einstellungsmöglichkeiten, die es den Nutzern ermöglichen, das System an ihre individuellen Vorlieben anzupassen. Android Smartphones sind in den unterschiedlichsten Preisklassen und mit den unterschiedlichsten Ausstattungsmerkmalen erhältlich. Die Auswahl an Apps im Google Play Store ist enorm und für jeden Anlass findet sich hier die passende Anwendung. iOS ist ausschließlich auf den Modellen des iPhone von Apple installiert. Daher ist dieses System perfekt an die Hardware angepasst. Dadurch läuft das System absolut flüssig und erhält fortlaufend die neuesten Updates. Selbst ältere iPhone Modelle werden noch zuverlässig mit Updates versorgt, was bei Android häufig nicht der Fall ist. Darüber hinaus gilt iOS als vorbildliches mobiles Betriebssystem in Sachen Verschlüsselung und Datenschutz. Letzten Endes ist die Frage des Betriebssystems auch Geschmackssache.

Genügend Speicherplatz fürs Smartphone einplanen

Die Datenflut nimmt auch auf dem Smartphone immer mehr zu. Das Betriebssystem, die vielen Apps und Dateien nehmen immer mehr Speicherplatz in Anspruch. Falls du viele große Dateien wie hochauflösende Videos und Bilder auf deinem Smartphone speichern möchtest, sollte der interne Speicher ausreichend dimensioniert sein. Bestenfalls lässt er sich via SD-Cards auch noch im Nachhinein aufrüsten. Sollte kein Platz für eine Speicherkarte im Smartphone vorhanden sein, bieten viele Anbieter Cloud-Lösungen an.

IP-Zertifizierungen, Outdoor Smartphones und Schutzhüllen

Unsere Handys sind häufig immer noch recht empfindliche Geräte. Einmal nicht aufgepasst und schon befindet sich der erste Kratzer auf dem Screen. Abhilfe kann hier ein Displayschutz schaffen. Viele Hersteller setzen beim Display auch auf das spezielle Gorilla Glass ein, das als besonders widerstandsfähig gilt - und auch mit einer Handyhülle ist das Smartphone selbst bei einem Sturz vor Dellen, Macken und Displaybrüchen sicher. Inzwischen verfügen auch einige Smartphones über eine IP-Zertifizierung. Hierdurch sind sie - je nach Schutzklasse - vor Wasser, Staub und Schmutz geschützt. Die speziellen Outdoor Smartphones machen Schutzhülle und Displayschutzfolie überflüssig. Sie sind bereits ab Werk so robust konstruiert, dass sie problemlos Stürze und Stöße wegstecken.

Fazit - erstelle dir dein individuelles Anforderungsprofil und finde so dein Wunsch-Smartphone

Die Auswahl an Smartphones ist riesig. Hier findet sich für jeden Geldbeutel und für jeden Geschmack das passende Modell. Nicht jeder benötigt ein Smartphone mit High-End-Technik. Einsteiger-Smartphones bieten für weniges Geld bereits viele Funktionen. Hardware-Liebhaber und Technik-Enthusiasten, für die nur die aktuellste und leistungsfähigste Hardware infrage kommt, greifen zu den aktuellen Smartphone-Flaggschiffen. Falls du noch unsicher bist, welches Smartphone du dir zulegen möchtest, kann eine Checkliste hilfreich sein. Auf dieser vermerkst du die Funktionen und Eigenschaften, die dir besonders wichtig sind. Diese Kriterien kannst du dann mit dem jeweils ins Auge gefassten Modell abgleichen. So findest du dein Smartphone, das exakt mit deinen Wunschvorstellungen übereinstimmt und dein perfekter Begleiter im Alltag aber auch im Berufsleben wird.