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Server – Die Rechenleistung für dein Unternehmen

Skalierbare IT-Power für Rechenzentren, Büros und Edge-Computing – Server sind leistungsstarke Rechner für zentrale Anwendungen, Datenverarbeitung und Speicherung. Ob Tower, Rack, Blade oder Edge-/Micro-Server: Sie bilden die Basis für Virtualisierung, Datenbanken oder Cloud-Umgebungen und bieten höchste Verfügbarkeit durch ECC-RAM, Redundanz und 24/7-Betrieb.

Server sind speziell für Dauerbetrieb (24/7) ausgelegte Rechner, die Dienste für viele Nutzer gleichzeitig bereitstellen – z. B. Dateifreigaben, Webhosting, Datenbanken oder Virtualisierungs-Hosts. Du nutzt sie in Unternehmen für zentrale Anwendungen, Backup-Systeme oder Rechenzentren. Im Gegensatz zu normalen PCs priorisieren Server ECC-RAM, Redundanz und hohe Auslastung, oft mit redundanter Stromversorgung für maximale Verfügbarkeit.

Unsere Server-Kategorien decken alle Einsatzszenarien ab:

  • Tower-Server: Freistehende Systeme wie leistungsstarke PCs – ideal für KMU, Filialen oder Büros (1–2 Prozessoren, bis 128 GB RAM, leise)
  • Rack-Server (1U/2U/4U): Platzsparend für Rechenzentren, Hot-Swap-Laufwerke, hohe Dichte pro Rack-Einheit
  • Blade-Server: Maximale Verdichtung in speziellen Chassis (bis 100+ Blades pro Rack)für High-Density-Umgebungen
  • Edge-/Micro-Server: Kompakte Systeme für dezentrale Standorte, IoT-Edge-Computing oder Embedded-Anwendungen (low-power, platzsparend)

Jeder Typ passt zu deinem Platzbedarf, Workload und Budget – von dezentraler Filialenutzung bis High-End-Rechenzentrum.

Server laufen vollwertige Betriebssysteme (Windows Server, Linux) für komplexe Anwendungen wie Exchange oder SAP. NAS (Network Attached Storage) sind spezialisierte Speicherboxen mit eigener OS-Firmware für Dateifreigabe (SMB/NFS). Printserver dienen nur der Netzwerkfreigabe einzelner Drucker. Server sind universell und leistungsstark, NAS speziell für Speicher – kombiniere sie idealerweise (Server als Host, NAS als Backup-Ziel).

Für Einsteiger reichen Intel Xeon oder AMD EPYC mit 8–16 Kernen. Bei Virtualisierung oder Datenbanken nimm 32+ Kerne mit hohem Cache. Achte auf TDP (Thermal Design Power) für Kühlung und PCIe-Lanes für Erweiterungen (NVMe-SSDs, GPUs). Dual-CPU-Konfigurationen verdoppeln Leistung bei parallelen Workloads – plane passende Kühlung und Stromversorgung ein.

ECC-RAM (Error-Correcting Code) ist Standard bei Servern, um Datenfehler zu vermeiden. 32–64 GB für Basis-Anwendungen, 128–512 GB für VMs oder Datenbanken, 1–4 TB bei In-Memory-Computing. Wähle RDIMM für Kapazität oder LRDIMM für hohe Dichten. Tipp: Kaufe in Paaren für Dual-Channel und plane Upgrades – Server-Mainboards unterstützen oft bis 24 DIMM-Slots.

  • HDDs (7200–15k RPM) für Bulk-Speicher(RAID 5/6)
  • SSD/NVMe für OS, VMs und Datenbanken (hohe IOPS)
  • Hybrid: SSD-Cache vor HDDs

RAID-Controller mit BBU (Battery Backup Unit) sichern Daten bei Ausfall. Für High-End: PCIe-4.0 NVMe mit 7–15 GB/s – kombiniere mit NAS für Tiered-Storage.

Tower-Server für dezentrale Standorte (wenig Platzbedarf, leise). Rack-Server (1U kompakt, 2U/4U erweiterbar) für Rechenzentren mit hoher Dichte. Berücksichtige Rack-Größe (19-Zoll-Standard), Tiefe (bis 100 cm) und Kühlung (Hot-Aisle/Cold-Aisle). Blade-Chassis maximieren Ports pro Rack-Einheit – ideal mit Netzwerk-Switches im selben Rack.

Für Soloselbstständige oder kleine Teams reicht oft ein NAS oder Cloud-Dienste. Ein kompakter Tower-Server (z. B. 4–8 Kerne, 32 GB RAM) lohnt sich aber bei lokalen VMs, Plex-Media-Servern oder zentraler Dateifreigabe. Starte mit preisgünstigen Modellen von QNAP oder Synology (Server-NAS-Hybrid) – ergänze mit Steckdosenleiste und USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung für Ausfallsicherheit. Bei Wachstum skalierst du zu Rack-Modellen.

Setze auf redundante Stromversorgung (Dual-PSUs), RAID für Speicher, ECC-RAM und Hot-Swap-Komponenten. Ergänze USV für Brückenzeit und Clustering für Failover. Kühlung mit Redundant-Fans verhindert Hotspots. Tipp: Teste jährlich mit Lastsimulations – so minimierst du MTBF (Mean Time Between Failures) und maximierst Verfügbarkeit.

Server unterscheiden sich grundlegend durch die Anzahl der Prozessoren:

  • Single-CPU (1 Socket): Ideal für KMU, Edge- oder kompakte Tower-Server – kostengünstig, ausreichend für Dateiserver oder Virtualisierung (bis 64 Kerne, 128–256 GB RAM)
  • Dual-CPU (2 Sockets): Höhere Leistung für Datenbanken, VDI oder mittlere Rechenzentren – NUMA-Architektur verteilt Workloads optimal (bis 128 Kerne gesamt)
  • Multi-CPU (4+ Sockets): High-End für HPC, AI-Training oder große SAP-Systeme – maximale Skalierbarkeit, aber hoher Preis und komplexe Kühlung

Achte auf NUMA-Kompatibilität bei Dual/Multi, da Speicherzugriffe optimiert werden müssen. Single-CPU reicht meist, Dual lohnt bei parallelen Workloads – plane redundante Stromversorgung und starke Kühlung ein.